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Die irakische Elf hatte im Endspiel den favorisierten Gegner aus Saudi-Arabien mit 1:0 besiegt. Es war das erste Mal, dass der Irak bei der Asienmeisterschaft das Endspiel erreichte. Das bisher beste Ergebnis des Irak war ein vierter Rang 1976 im Iran.

Im Finale am Sonntag im indonesischen Jakarta setzte sich das Überraschungsteam des Turniers mit 1:0 (0:0) gegen den dreimaligen Sieger Saudi-Arabien durch. Den entscheidenden Treffer erzielte Younis Mahmoud in der 72. Minute. Damit sicherte sich der Irak neben dem kontinentalen Titel die Qualifikation für den Confederations Cup 2009 in Südafrika.
ضمن تصفيلت بطولة اسيا لكرة القدم , فاز المنتخب العراقي في المباراة النهائيه بنتيجة 1 الى 0 امام المنتخب السعودي

Größte Straßenfeste seit Sturz von Saddam

Während nach dem Halbfinale am Mittwoch 50 Menschen bei Attentaten auf Fans getötet worden waren, wurden nun keine größeren Anschläge gemeldet. Allerdings entschärften die Sicherheitskräfte kurz nach dem Spiel eigenen Angaben zufolge eine Autobombe in Bagdad und brachten einen Aufständischen um. Schon vor Anpfiff seien in der Hauptstadt zwei Männer in einem Wagen festgenommen worden, der mit Sprengstoff beladen war. Sie hätten versucht, Anschläge auf Fußballfans zu verüben.

Die Rebellen konnten aber nicht verhindern, dass sowohl im religiös gemischten Bagdad als auch in schiitischen Städten wie Basra und im kurdischen Kirkuk spontane Freudenfeiern ausbrachen. Fans tanzten auf den Straßen, Kinder bemalten ihre Gesichter mit den Farben der irakischen Flagge. Es waren die größten Straßenfeste seit dem Sturz des Diktators Saddam Hussein vor vier Jahren.

Die irakische Elf hatte im Endspiel den favorisierten Gegner aus Saudi-Arabien mit 1:0 besiegt. Es war das erste Mal, dass der Irak bei der Asienmeisterschaft das Endspiel erreichte.
   
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